Böblingen, 18. April 2018: An den Schulen in Baden-Württemberg herrschen katastrophale Zustände, die dazu geführt haben, dass das Bildungsniveau im einstigen „Musterländle“ nicht einmal mehr dem unteren bundesdeutschen Durchschnitt entspricht.

Ideologie, Unterrichtsausfall und fehlende Lehrer

Neben einem vollkommen ideologisch verblendeten Lehrplan und einem berghohen Sanierungsstau in Milliardenhöhe leidet die Qualität unserer Schulen auch unter einem stetig steigenden Unterrichtsausfall, wie die Landesregierung nun auf Nachfrage (Landesdrucksache 16/3378) mitgeteilt hat. Des Weiteren seien im nun fast abgelaufenen Schuljahr „etwa 635“ Stellen noch nicht besetzt worden. Trotz der unbesetzten Stellen seien allerdings zu Beginn des Schuljahres 633 Stellen abgebaut worden. „So ein Vorgehen erinnert eher an einen Schildbürgerstreich als an eine vernünftige Bildungspolitik“, äußert der Böblinger Landtagsabgeordnete Harald Pfeiffer sein Unverständnis. Die Ministerin Dr. Eisenmann (CDU) mache es sich zu einfach, die gravierenden Versäumnisse nur auf die Vorgängerregierung zu schieben. Schließlich habe die jetzige Landesregierung nun 2 Jahre lang tatenlos der Verschlimmerung zugesehen. Zudem hofiere die CDU die damalige Regierungspartei, die maßgeblich für die schlechte Bildungssituation im Land verantwortlich sei und müsse sich folglich sehr wohl die Folgen der Bildungsmisere zurechnen lassen, so Pfeiffer weiter.