Mannheimer Brauerei verletzt mit WM Edition vermeintlich religiöse Gefühle

Böblingen, 12. Mai 2018: Auf ihrer Facebook Seite entschuldigt sich die Mannheimer Eichbaum Brauerei bei Muslimen zuerst dafür, dass sie deren religiöse Gefühle verletze, um dann vollends ihren anmaßenden Forderungen nachzugeben.

Saudi-Arabische Fahne als Stein des Anstoßes

Die Mannheimer Eichbaum Brauerei druckt, wie zu jeder sportlichen Großveranstaltung, auch zur diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft wieder die Fahnen aller 32 teilnehmenden Fußball Nationen auf die Kronkorken. Die Fahne des WM Teilnehmers Saudi-Arabien beinhaltet jedoch ein religiöses Bekenntnis. Dies hat zu Beschwerden vieler Muslime geführt, da die Vermarktung ihres religiösen Bekenntnisses für Alkohol nicht tolerabel, gar „respektlos“ sei.

„noch ehe der Hahn kräht, wirst Du mich drei Mal verleugnet haben“ Mat. Kap 16

Es ist mehr als nur bedauernswert, dass aus falsch verstandener Toleranz übertriebenen Forderungen einer Minderheit Aufmerksamkeit geschenkt und sogar nachgegeben wird.  Das Einknicken der Eichbaum-Brauerei reiht sich in eine Phalanx von Zugeständnissen ein, die sich bis zur Unterwerfung und Verleugnung der eigenen Kultur erstreckt:

Auf Lebensmittelverpackungen werden inzwischen Kirchenkreuze entfernt, um die Produkte für Muslime attraktiver zu gestalten

Schwimmbäder werden immer häufiger für „islamkonformes Schwimmen“ eingerichtet um gläubigen Muslimen eine Alternative zu vorhandenen Strukturen zu schaffen, sprich ihnen die Möglichkeit einzuräumen beim Schwimmen unter sich bleiben können, wie derzeit in Bonn geplant.

Selbst Kirchenobere nehmen bei Treffen mit muslimischen Geistlichen aus falsch verstandener Toleranz ihr Kreuz ab und unterwerfen sich dem Islam.

Derzeit ist es für Christen in vielen Ländern der Erde wohl noch nie so gefährlich gewesen sich zu ihrem Glauben zu bekennen. Was sich im Nahen und Mittleren Osten unter den gleichgültigen Augen der westlichen Welt und besonders der westlichen Kirchen abspielt, ist eine Tragödie.

Solche Demutsgesten erfüllen viele Christen, die trotz Verfolgung und Diskriminierung standhalten, mit Verzweiflung und Ratlosigkeit. Gerade wegen des nahenden Pfingstfestes und seiner Bedeutung sollte uns das endlich zum Umdenken bringen.

Während hier lebende Muslime bei jeder Gelegenheit erfolgreich eine Sonderbehandlung aufgrund ihrer Religion einfordern, spottet der Umgang Saudi-Arabiens mit den religiösen Befindlichkeiten nicht muslimischer Minderheiten jeder Beschreibung. Weder Bibel noch Kreuz dürfen in der Öffentlichkeit sichtbar sein. Wer selbst derart intolerant ist, sollte denkbar schlechte Karten haben sich selbst eine religiöse Sonderbehandlung im Ausland einzuklagen. Nicht jedoch in Deutschland.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

So zeigt sich mehr als deutlich, dass die immer noch verleugnete Islamisierung eine Tatsache ist. Es ist offensichtlich, dass der Islam und sein Glaubensbekenntnis für große Teile der Politik zu Deutschland gehören. Für die AfD allerdings nicht, denn auf der Fahne Saudi-Arabiens befindet sich zusätzlich zum Korantext auch ein Schwert.

„Bleibt uns nur die Hoffnung, dass etwa die kommende WM 2022 in Katar nicht wegen der Verletzung der religiösen Gefühle einer Minderheit abgesagt werden muss“, amüsiert sich der Böblinger AfD Abgeordnete Harald Pfeiffer. Im Übrigen freue er sich auf die kommende Weltmeisterschaft und insbesondere die Spiele der deutschen Nationalmannschaft. Lediglich das Marketing des DFB ist für ihn ein Wermutstropfen. „Für mich ist es nicht nachvollziehbar, dass ein Markenzeichen, das Generationen Stolz und Freude geschenkt hat wegen einer politisch korrekten Denkweise derart zwangskastriert werden konnte und unsere Nationalelf nur noch als „Die Mannschaft“ tituliert wird.