Stuttgart, 27.12.2018: „Die Moscheesteuer soll eine Religion hoffähig machen, die nicht nach Deutschland gehört“, erteilt der Böblinger AfD Abgeordnete Harald Pfeiffer entsprechenden Plänen der Blockparteien eine deutliche Absage. Die AfD spreche sich gegen eine Kirchensteuer aus „und wird keine weitere Glaubenssteuer unterstützen.“

Unter dem Vorwand, Moscheen dem Einfluss fremder Staaten zu entziehen würde der „Islam dem Christentum gleichgestellt“. „So legalisiert man durch die Hintertür Friedensrichter, Scharia und leistet letztendlich Parallelgesellschaften in unserem Land weiter Vorschub.“, stellt Pfeiffer klar. Für ihn müsse der Bau von Moscheen „eine Ausnahme bleiben und kein durch Steuergelder erkaufter Regelfall werden.“  Ihm sei vollkommen unklar, an wen eine eingezogene Moscheesteuer abgeführt werden könne, schließlich gäbe es „keinen zentralen, anerkannten Islamverband“. Insbesondere der Zentralrat der Muslime habe „keinen Rückhalt bei den Muslimen, ist nicht vertrauenserweckend und daher ungeeignet.“

„Um sich von Mullas im Nahen Osten oder Erdogan frei zu machen bedarf es keiner Steuer“, ist sich Pfeiffer sicher. Hierzu reiche aus „wie bei der Parteienfinanzierung ausländische Spenden nicht zu akzeptieren und eine Meldepflicht für Spenden einzuführen. Über Mitgliedsbeiträge, Spenden Einheimischer und ehrenamtliche Arbeit Gläubiger kann sich jede Kirche selbst finanzieren“, schließlich funktioniert es bei den Freikirchen auch“, kann Pfeiffer aus eigener Erfahrung berichten.

Pfeiffer ist bereits seit fast 30 Jahren freikirchlich engagiert.