Stuttgart, 9.1.2019: „Die Entlassungswelle in der Autoindustrie und deren Zulieferern wird präsentiert von Grünen Umweltfanatikern und ihrer Kampftruppe der Deutschen Umwelthilfe“, macht der Böblinger AfD Abgeordnete Harald Pfeiffer die „aus dem Ruder geratenen Umweltaktivisten“ für die anlaufende Entlassungswelle der Autohersteller und ihrer Zulieferer verantwortlich.

„Für die hausgemachte Krise einer ganzen Branche ist die Politik selbst verantwortlich“. Der „politisch gewollte abrupte Spurwechsel zu hin zu einer derzeit vollkommen unausgereiften E Mobilität“ sei „kurz bis mittelfristig nicht realisierbar“, so Pfeiffer. „Der gewollte Wahnsinn träfe nun die „Schlüsselindustrie unseres Landes mit voller Härte“. „Wer bei voller Fahrt plötzlich das Lenkrad herumreißt, überschlägt sich“.

  „Bevor Grün irgendein Mandat innehatte, haben wir bereits Müll getrennt“

Für Pfeiffer ist dabei unverständlich wie eine Partei, die auf „Bundesebene derart unbedeutend ist“ ein „80 Millionen Volk lahmlegen kann und mit Hilfe eines Kleinstvereins die Geschicke des Landes lenkt“. Für Pfeiffer sind hier die Regierungsparteien, „die bereits jetzt gemeinsame Sache mit den Ökofanatikern machen“ „mitschuldig an der Misere“.

Nachdem bereits VW Stellen gestrichen habe, „kommt es nun zu aufgrund der Dieselkrise zu Stellenstreichungen bei Bosch und anderen Zulieferern“.  „Ich gehe davon aus, dass dies erst der Anfang einer Entlassungswelle ist, die die Grünen Weltverbesserer lawinenartig ohne Weitblick losgetreten haben“, orakelt Pfeiffer.

Er sei „Realist genug, um zu erkennen, dass aufgrund schwindender Ressourcen die Mobilität im Wandel ist und reformiert werden muss“, aber der Realist müsse auch begreifen, „dass derart gravierende Veränderungen nur langfristig und fließend von Statten gehen könne, so der Böblinger Abgeordnete. „Wer so ein Projekt über das Knie bricht, wird scheitern.“ Der abrupte Spurwechsel um 180 Grad, den wir bereits von der Energiewende, der Eurorettung und der Sicherheitspolitik kennen, führt unweigerlich zu den Problemen, die wir gerade haben: „Eine hausgemachte Krise mit selbst zu verantwortenden Arbeitslosen, die Grün auf dem Gewissen hat.“