Stuttgart, 11.2.2019: Die Bilanzzahlen von Daimler attestierten dem Unternehmen einen Gewinnverlust von 22 % im Vergleich zum Vorjahr.  Ein Hauptgrund für diesen drastischen Einbruch seien auch die hohen Kosten der E Mobilität wie das Unternehmen mitteilte. „Jetzt ist es amtlich: Grün würgt unsere Wirtschaft ab und deren Ideologie macht niemanden satt“, fasst der Böblinger AfD Abgeordnete Harald Pfeiffer die ernüchternden Zahlen zusammen.

Pfeiffer sieht „ganz düstere Wolken am Konjunkturhimmel aufziehen“, ob diese „schwarz oder grün sind, ist zweitrangig, denn beide Koalitionäre versetzen gemeinschaftlich unserer Schlüsselindustrie den Todesstoß“. Daimler sei für Pfeiffer „erst der Anfang einer besorgniserregenden Entwicklung, die in eine Rezession führen wird, wenn wir nicht schnellstens umdenken und gegensteuern“. „Wenn unsere Schlüsselindustrie hustet, hat unsere Konjunktur eine Lungenentzündung“, verweist Pfeiffer auf die Bedeutung der Autoindustrie im Ländle. „Der Landkreis Böblingen ist das Epizentrum der deutschen Automobilindustrie: In Sindelfingen unterhält Daimler mit 35.000 Mitarbeitern eines der größten Werke in Deutschland. Aber auch Unternehmen wie Bosch in Renningen, Eisenmann in Böblingen, MB Tec in Sindelfingen und Bertrandt in Ehningen mit ihren 10.000 Angestellten sind unser wirtschaftliches Rückgrat.“ Viele Arbeitnehmer pendeln zudem in die Autowerke nach Stuttgart. „Die Automobilindustrie garantiert den Wohlstand von Böblingen und Umgebung und zwar mehr als in jeder anderen Region Deutschlands.“ Daher sei besonders der Wahlkreis Böblingen von einer kränkelnden Automobilbranche betroffen. „Wir haben nicht nur Lungenentzündung, uns droht die Intensivstation.“

Es sei verantwortungslos durch, „immer schärfere Abgasnormen, durch Dieselfahrverbote und utopische Feinstaubwerte unsere Autoindustrie derart auszubremsen und ohne Gegenwehr Beeinträchtigungen hinzunehmen, ja diese fast schon herbeizusehnen“. Für jeden Juchtenkäfer kämpft Grün energischer als für die Arbeitgeber von Millionen Baden–Württembergern. „Ich bin fassungslos über so viel Gleichgültigkeit, Inkompetenz und fehlendem Verantwortungsbewusstsein.“  „Grün Schwarz bedroht unser aller Existenz und verspielt unsere Zukunft“, ist sich Pfeiffer sicher. „Ich rechne mit Kurzarbeit, Werkschließungen und Entlassungen. Die Abwärtsspirale des Grün-ideologischen Klimawahns wird Autoindustrie, Zulieferer und schließlich sogar den Bäcker an der Ecke erfassen und in den Abgrund reißen.“ „Baden–Württemberg braucht eine Wirtschaftspolitik mit Augenmaß. Wir wollen wieder weg von einer ideologisierten Lobbypolitik, die Klima und Umwelt über alles stellt. Wir müssen zurück zu einer sozialen Marktwirtschaft Erhard’scher Prägung. Der Mensch und nicht der Schneesturm am Hindukusch stehen im Mittelpunkt verantwortungsvoller Politik. Ich hoffe, die Grünen akzeptieren das irgendwann. Noch steht kein Band, noch haben die Menschen zu essen – noch ist es nicht zu spät“, schließt Pfeiffer seine Ausführungen. ​