Stuttgart, 18.2.2019: Die CDU nahe Bertelsmann Stiftung sieht in der Zuwanderung die einzige Chance für den deutschen Arbeitsmarkt. In einer jüngst veröffentlichten Studie geht diese bis 2060 von einem Bedarf von einer viertel Millionen Zuwanderer pro Jahr aus, damit der Arbeitsmarkt nicht kollabiert. In die gleiche Kerbe schlagen Wirtschaftsinstitute wie das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung.

Der Böblinger AfD Abgeordnete Harald Pfeiffer nimmt hierzu wie folgt Stellung:

„Mit diesem medialen Trommelfeuer soll der Boden für ein Zuwanderungsgesetz bereitet werden, welches das Kabinett Merkel bereits Ende 2018 beschlossen hat. Die AfD fordert seit ihrer Gründung ein Zuwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild mit einem Punktesystem, welches die Eignung und Notwendigkeit für den deutschen Arbeitsmarkt berücksichtigt. Eine zügellose Anwerbung für den deutschen Arbeitsmarkt halte ich für nicht zielführend.

Der Arbeitsmarkt wird in den kommenden Jahren nicht wegen mangelnden Fachkräften, sondern wegen mangelndem Fachwissen in der Politik kollabieren. Die sich eintrübende wirtschaftliche Lage beweist einmal wieder mehr als deutlich, dass die CDU aufgrund Grünem Drucks die Wirtschaft an die Wand fährt: Der Kampf gegen die „Gifte“ Feinstaub, Kohlenmonoxid Co2 und Konsorten ist vornehmlich Gift für die Wirtschaft. In der Industrie häufen sich die Meldungen von Gewinnwarnungen, Einstellungsstopps oder gar Stellenabbau. Das sind Vorboten eines generellen Abschwungs, mit dem die Wirtschaftsinstitute unisono rechnen. Es ist verantwortungslos bei solchen Vorzeichen den deutschen Arbeitsmarkt mit Zuwanderern zu fluten. Wir müssen erst einmal die einheimischen Fachkräfte wieder in Lohn und Brot bringen und denjenigen Familien ein Auskommen sichern, die im Zuge der Krise ihre Stellen verlieren werden.

Darüber hinaus haben wir in der Arbeitslosenstatistik Millionen von arbeitsfähigen und arbeitswilligen Bürgern in Maßnahmen, Fortbildungen, Hartz IV und Scheinselbstständigkeiten versteckt, die ebenfalls dringend auf dem Arbeitsmarkt integriert werden müssen. Deren Versorgung hat Vorrang.

Ein Einwanderungsgesetz darf die Wirtschaft nicht von der Pflicht entbinden, einheimische Bürger zuerst zu berücksichtigen und notfalls auch fit zu machen.“