Stuttgart, 7.10.2019: Der Böblinger AfD Politiker Harald Pfeiffer reagiert empört auf die jüngsten Verlautbarungen von Bundesinnenminister Horst Seehofer. Dieser hatte kürzlich verkündet, dass Deutschland zukünftig pauschal ein Viertel sämtlicher Asylanten, die an den europäischen Küsten anlanden, aufnehmen wird. Einige Tage später warnte Seehofer dann vor einer erneuten Flüchtlingswelle, die sogar noch größer ausfallen könnte als die millionenfache Völkerwanderung aus dem Jahr 2015.

Der Landtagsabgeordnete Pfeiffer sieht darin ein schweres, staatsgefährdendes Versagen des Bundesinnenministers. „Eine erneutes Anschwellen des Flüchtlingsstromes würde unsere Gesellschaft vollends zerreißen“, ist sich Pfeiffer sicher. „Es ist ja nicht so, dass nach 2015 keine Migration stattgefunden hätte. Die Asylanten kamen in den Folgejahren seit 2015 eben stetig zu uns hereingesickert und nicht mehr alle auf einen Schlag. Wenn uns aber jetzt genau das wieder bevorsteht, zusätzlich zu den Millionen, die wir bereits im Land haben, ist es eine ungeheuerliche Pflichtverletzung just in diesem Moment einen Blankoscheck für die Aufnahme von einem Viertel aller Asylanten auszustellen. Zudem belohnt man die Arbeit von Schleppern, wenn man diese Leute in Europa verteilt, anstatt sie nach Afrika zurück zu bringen.“

Auch die Tatsache, dass der Bundesinnenminister Seehofer erst vergangenen Freitag zu Gesprächen in der Türkei war, lässt Pfeiffer zufolge wenig Gutes ahnen. „Uns wurde erzählt, dass wir diese Menschen aufnehmen müssen, da Sie vor dem Krieg in Syrien geflohen seien. Dieser Krieg ist jetzt eigentlich überall zu Ende, bis auf die Stadt Idlib. Das würde doch eigentlich bedeuten, die Menschen gehen jetzt wieder nach Hause. Stattdessen gibt es in den letzten Tage Anzeichen für eine türkische Offensive in Nord-Syrien. Anscheinend will Erdogan auf fremden Boden einen Privatkrieg gegen die Kurden führen. Die daraus folgenden Fluchtbewegungen scheint Seehofer bereits eingepreist zu haben. Der Zahlmeister heißt natürlich wieder einmal: Deutschland.“